Uf Kuba sind am Ziischtig, 14. Juli 2026, wieder uf einen Schlag d Liechter usgange. Um 11.05 Uhr Ortsziit het sich s ganze nationale Stromsystem vom Netz trennt. Es sind nöd nume einzelni Quartier oder Provinze betroffen gsi: Fascht zehn Millione Mensche sind plötzlich ohni reguläri Stromversorgig dagstande. Für d Insel isch es scho drütti landeswiiti Zämebruch i nume acht Täg gsi, e Serie, wo sogar für Kubaner alarmierend isch, wo langi Stromusfäll gwöhnt sind.
Lut em staatliche Versorger Unión Eléctrica het s plötzliche Abschalte vo ere Produktionsiheit i de östliche Provinz Holguín e starchi Frequenzschwankig usglöst. S empfindliche Gliichgwicht zwüsche Stromproduktion und Verbrauch isch zämebroche, und dr ganz Sistema Eléctrico Nacional het abgschaltet. D Behörde hend sofort d Protokoll für de Wiederufbau aktiviert. Zerscht werde chliini, voneinander trennti Strominsle erstellt, wo Spitäler, Wasseralagä und Betriebe vo de Lebensmittelverarbeitig versorge söled. Nachher probiered Techniker, die Mikronetz Schritt für Schritt wieder z verbinde, bis es stabils nationales Netz entstoht.
Am Namittag het sich aber zeigt, wie müehsam das isch. Lut de Behörde hend in Havanna erscht rund vier Prozent vo de Chunde wieder Strom gha. In Guantánamo und Cienfuegos isch d Energie zerscht zu de Spitäler gleitet worde, während in Matanzas wenigstens s historische Zentrum wieder Liecht gha het. Für de grössti Teil vo de Bevölkerig het de Blackout wiiterhin gheisse: kei Ventilatore i de tropische Hitz, stillstehendi Wasserpumpe, unterbrocheni Telefon- und Internetverbindige und Chüelschänk, deren Inhalt mit jeder Stund stärker gföhrdet gsi isch.
D Bilder us Havanna hend meh verzellt als jede Statistik. Lüt hend Wasser a öffentliche Zapfstelle gholt, Chind hend i Huusigäng Abchüelig gsuecht, und tragbari Akkus sind wie wertvolli Alltagsgäge ständ dur d Strasse treit worde. Ampel sind usgfalle, vor einzelne Gebäud hend Generatore brummt, und elektrisci Töff oder Drüüräder hend zu de wenige Verkehrsmittel ghört, wo no hend chönne fahre. Was anderswo en Usnahmezustand wär, wird uf Kuba immer meh zur bittere Routine. Reuters het au über wachsendi Frustration und chliini nächtlichi Protest berichtet, bi dene d Bewohnende mit Töpf und Pfanne Lärm gmacht hend. De Ärger richtet sich sowohl gäge d Behörde als au gäge d Sanktione vo de USA.
De nöii Zämebruch trifft es Stromsystem, wo sit Monet unter Treibstoffmangel, alte Chraftwerk und fehlende Reserve leidet. Lut Associated Press produziert Kuba sälber nume rund 40 Prozent vom Treibstoff, wo s Land brucht. Politischi Spannige und verschärfti Massnahme vo de USA hend de Import vo zusätzliche Energieträger massiv erschwert. D Folge sind langi tägliche Abschaltige, igschränkte öffentliche Verkehr, chürzeri Arbeitsziite und e grossi Belastig fürs Gsundheitswese.
Bsunders dramatisch isch, wie schnäll sich die Usfäll wiederhole. Nach de landeswiite Blackouts vom 6. und 10. Juli isch jetzt de nächsti Totalausfall cho. Jede Neustart belastet Technik und Personal, während Huushalt chum Ziit hend, Wasser ufzfülle, Akkus z lade oder Lebensmittel wieder abzküehle. D Frag isch drum scho lang nümme nume, wänn de Strom zruggchunnt. Vieli Kubaner fröged sich, wie lang s Netz nach de Wiederherstellig überhaupt stabil bliibe cha.
De Fall zeigt eindrücklich, wie schnäll us eme technische Fähler e landeswiiti Versorgigskrise wird. Wenn Strom, Wasser, Kommunikation, Chüelig und Verkehr gliichziitig usfalled, zählt jede vorbereitete Reserve. Für Kuba het am Ziischtig erneut de Kampf um jedes Megawatt agfange, und für Millione Mensche e wiiteri Nacht mit de Hoffnig, dass s Liecht das Mal länger aabliibt.
Quelle: Reuters, Associated Press, Unión Eléctrica, Granma. Stand: 15. Juli 2026.
Vorfall & Analyse
Allgemein
15.07.2026
Kuba wieder komplett im Dunkle: drütti landeswiiti Strompanne i nume acht Täg
S kubanische Stromnetz isch am 14. Juli 2026 wieder vollständig zämebroche. Es isch scho drütti landeswiiti Blackout i nume acht Täg gsi.